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Medienforscher Andreas Jung überprüft Online-Medien für Kinder

Mitteilung vom 03.06.2011

Kinderleicht, oder etwa nicht?

Das Internet ist heutzutage kaum noch wegzudenken. Doch die Bedienung von Online-Medien geht nicht immer so leicht und schnell von der Hand wie gedacht. Über unübersichtliche und wenig benutzerfreundliche Webseiten stolpert der Nutzer immer wieder. Umso schwerer muss die Handhabung dabei Kindern fallen. Andreas Jung von der Fachhochschule Schmalkalden beschäftigt sich in seiner angehenden Promotion daher mit den Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit (Usability) von Online-Medien für Kinder und möchte damit eine Lücke in der Wissenschaft schließen.

Die 6- bis 12-Jährigen stehen dabei im Fokus seiner Dissertation. „Diese Zielgruppe nutzt immer häufiger und auch bereits jetzt schon zahlreich das Internet. Dies belegt auch die aktuelle KIM-Studie 2010: Immerhin 57% der Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren nutzen Online-Medien. Bei Kindern steht der Unterhaltungsfaktor ganz klar im Vordergrund – die Benutzeroberfläche muss also auch Spaß machen. Mit zunehmendem Alter kommt dann natürlich auch das Informationsinteresse, zum Beispiel im Zusammenhang mit Hausaufgaben, zum Tragen“, weiß Jung.

Ziel: weltweite Handlungsempfehlungen

andreas jung

Gerade Kinder seien alleine schon aus entwicklungspsychologischer Sicht sehr am Lernen interessiert. Das Internet eröffne ihnen hierbei den Weg zu nahezu unendlich

vielen Informationen und Möglichkeiten, beispielsweise können sie sich so mit Freunden austauschen. Laut Jung könnte es sich also als direktes Lernmedium eignen – vorausgesetzt die Benutzeroberflächen sind kindgerecht aufbereitet. Kinder stellen also sehr spezifische Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit moderner Online-Medien. Derzeit befindet sich Jung noch am Anfang seiner wissenschaftlichen Grundlagenforschung. Er hofft, dass er in einigen Jahren Handlungsempfehlungen veröffentlichen kann, die weltweit dabei helfen, Kindern unter anderem effizientere Lernoberflächen zu bieten.

Fachliche Unterstützung erhält er von Professor Dr. Thomas Urban, dessen Fachgebiet Wirtschaftsinformatik, insbesondere Multimedia Marketing ist. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mit Professor Urban jemanden gefunden habe, der meine Euphorie für das Thema teilt und der persönlich ebenfalls sehr daran inter

essiert ist, das Thema wissenschaftlich zu untersuchen“, freut sich der 32-Jährige. Ebenso arbeitet er mit der Technischen Universität Ilmenau, dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie – Geschäftsfeld Kindermedien sowie EUROPARC Deutschland e.V. zusammen.
Arbeitsfeld Usability

Die Dissertation ist in den Bereich der Usability-Branche anzusiedeln. Usability-Experten entwickeln und überprüfen die Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit von Hardware und Software. Dieses Arbeitsfeld liegt Andreas Jung schon lange sehr am Herzen und er möchte es in Zukunft weiterverfolgen. Innerhalb seines Diplom-Studiums der Wirtschaftsinformatik hat er bereits das Handwerkzeug erlernt, um Software entwickeln zu können. Während seines derzeit noch andauernden Zweitstudiums in Media Processing and Interactive Services (Master) wird auf die konkreten Problemstellungen der Mensch-Maschine-Kommunikation und des Usability Engineerings eingegangen. Die Promotion wird einen weiteren Schritt in diese Richtung bedeuten. Außerdem ist Andreas Jung Mitglied bei der German UPA. Der Berufsverband ist ein Netzwerk von und für Usability-Experten und bringt auch Neueinsteiger wie ihn zusammen. Da die Usability-Branche immer bekannter und gefragter wird, steigt stetig die Nachfrage nach neuen, jungen Fachkräften. Die Einstiegsmöglichkeiten sind optimal. Die Usability-Experten von morgen können demnach zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft blicken – so auch Medienforscher Andreas Jung.

Autorin:
Anja Wrzesinski

Fotograf:
Lutz Ebhardt
weitere Informationen zum Berufsfeld Usability:
http://gc-upa.de

weitere Informationen zu Prof. Urban und Andreas Jung:
http://www.multi-media-marketing.org

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Die German UPA ist der Berufsverband der deutschen Usability-Experten und damit die Interessenvertretung für alle Berufstätigen, die im Bereich Benutzerfreundlichkeit agieren. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, Berufstätige im Umfeld der nutzerzentrierten Systemgestaltung zu unterstützen. Dabei geht es um Fragen der praktischen Umsetzung von Methoden und Verfahren im Arbeitsalltag (Forschung, Konzeption, Design, Testing, Management). Der im Jahr 2002 gegründete Verband knüpft ein Netzwerk zum Erfahrungsaustausch und fördert die öffentliche Meinungsbildung zum Themenfeld Usability & User Experience. Er zählt aktuell mehr als 900 Mitglieder.

German UPA e.V.
Berufsverband der Deutschen Usability Professionals
Leitzstraße 45, D-70469 Stuttgart
Fon: 0711 490 66 begin_of_the_skype_highlighting 0711 490 66 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting 0711 490 66 begin_of_the_skype_highlighting 0711 490 66 end_of_the_skype_highlighting end_of_the_skype_highlighting – 117
http://germanupa.de

Pressekontakt: Stefanie Härtel, sh@geKxirmanuJpa.defzUJV