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Summer School

Jetzt bewerben für die Summer School 2018

Die 8. Summer School findet vom 19. bis 21. August 2018 statt.

Bewirb dich jetzt und sei dabei:

Die nächste Summer School findet vom 19. bis 21. August 2018 im Kloster Bronnbach bei Wertheim statt.

Das Seminar, Unterkunft, Verpflegung und Unterlagen wird durch die German UPA gefördert und kostet für teilnehmende
Studierende 90,– Euro. Zudem gibt es einen Gutschein für eine gratis Jahresmitgliedschaft.

Studierende mit einer German UPA Mitgliedschaft erhalten einen Vorzugspreis von 50,– Euro.

Schicke deine Bewerbungsunterlagen bis zum 20. Juli 2018 (Anschreiben und Lebenslauf jeweils max. 1 Seite) an
summerUwschool7@germafog22nupa.di56egssVD.

Ende Juli informieren wir dich über deine mögliche Teilnahme.

Rückblick Summer School 2017

Was ist UI? Was ist UX? Wie sehen die Berufsfelder aus? Wie passe ich mit meinem Abschluss in die Branche? Was genau macht die German UPA? Fragen, um die es sich u.a. bei der siebten Summer School der German UPA in Bronnbach bei Wertheim drehte.

Am Sonntag dem 21. August startete die siebte Summer School mit 14 Teilnehmern aus unterschiedlichen Gegenden Deutschlands. In den zwei folgenden Tagen wurde mit intensiver Betreuung durch Professionals ein User Centered Design Prozess durchgeführt, wie er auch in Unternehmen angewandt wird.

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Am ersten Abend begann die Summer School mit einer kreativen Vorstellungsrunde. Hierzu wurden zuvor per Kartenverteilung Gruppen gebildet. So entstanden die Teams Herz, Karo, Kreuz und Pik, die die nächsten zwei Tage gemeinsam an einem Projekt arbeiteten. Um sich auf die gemeinsame Teamarbeit einzustimmen, wurden innerhalb jeder Gruppe Plakate über persönliche Informationen erstellt.

Parallel dazu wurden Fotos der Teilnehmer auf einer Deutschlandkarte platziert, wodurch die Verteilung der Heimatorte der Studenten übersichtlich zu sehen war. 
Unter den 14 Studierenden gab es eine Vielfalt an Studiengängen von Neurowissenschaften und Psychologie bis zu Informatik und Design. Diese bildete eine interessante Grundlage für die später stattfindenden Gruppenarbeiten. 
Nicht nur die Teilnehmer, auch die Referenten stellten sich und ihr Berufsfeld kurz vor, bevor der Abend in einer gemütlichen Runde im Freien ausklang. Hierbei gab die German UPA den Teilnehmern Einblicke in die Organisation, wer dahintersteht und was deren Aufgabe ist.

Der Montag fing mit einem Überblick über den Ablauf der nächsten Stunden sowie dem inhaltlichen Teil dieses zwei Tage dauernden Workshops an. Es wurde aufgezeigt, was genau unter Usability und User Experience zu verstehen ist. Des weiteren wurde das User Centered Design erklärt und immer wieder Bezug auf die tatsächliche Anwendung im Beruf genommen. 

Nach dem ersten Theorieteil wurden die Aufgaben für die Teamarbeiten bekannt gegeben. Ziel der nächsten Tage war es, anhand einer Fragestellung ein Lösungskonzept mithilfe des User Centered Design Prozesses zu entwickeln. Jede Gruppe suchte sich eine von fünf Fragestellungen zum Thema auf welche Weise Studenten, die sich für den Bereich UX interessieren, unterstützt werden können, aus. Dadurch wurden von jedem Team unterschiedliche Lösungsansätze erarbeitet.
Bestandteil des durchgeführten Design Prozesses waren Interviews mit Nutzern, Storytelling sowie die Entwicklung von Personas und Szenarien. Die visuelle Umsetzung in einem Low Fidelity Prototypen war Inhalt des zweiten Tages.

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Die Interviews fanden mit intensiver Betreuung durch die Referenten statt, sodass nach jedem Durchlauf direkt Feedback gegeben werden konnte. Dadurch verstand man, egal ob in der Rolle des Interviewers, Protokollierers oder Interviewten, auf was besonders geachtet werden soll, welche Fehler sich leicht einschleichen und wie man rückwirkend diese noch verbessern kann. Nachdem sich alle Teams gegenseitig interviewt hatten, ging es in die zweite Phase: das Storytelling. 

Mit den anhand der Befragungen gewonnenen Daten wurden wichtige Erkenntnisse an einer Stellwand gesammelt, um sich so einen Überblick über die Ergebnisse zu verschaffen. Nachdem diese in zusammenpassende Gruppen gegliedert wurden, konnten daraus Personas sowie Szenarien erstellt werden. Bevor es jedoch um deren Ausarbeitung ging, gab es nach der Mittagspause eine interessante Klosterführung. 
Am Ende des ersten Tages wurde im Plenum im Fürstensaal des Klosters umfassend zum Thema Berufswahl diskutiert, unter anderem über: 

  • Auf was ist bei der Bewerbung zu achten? 
  • Wie sollte ein Lebenslauf idealerweise aussehen? 
  • Wie bereite ich mich auf das Bewerbungsgespräch vor? 
  • Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? 
  • Wie sehen die verschiedenen Verfahren bei den unterschiedlichen Unternehmen aus? 

Um diese und noch viele weitere Fragen zu beantworten, kam ein UX Mitarbeiter von Ergosign als Verstärkung dazu. Die Teilnehmer bekamen dadurch unterschiedliche Sichtweisen von zwei Agenturen (Ergosign, eresult) und drei großen Unternehmen (BMW, SAP, Siemens Healthineers). Bis spät abends wurden alle Fragen beantwortet und die Studenten nahmen Tipps sowie Einblicke in die Firmen mit. 

Was macht einen Low Fidelity Prototypen aus? Warum wird auf dem Papier getestet? Mit der Auseinandersetzung dieser Fragen startete der letzte Tag der Summer School. Die Teams fanden sich zum abschließenden Schritt des User Centered Designs zusammen: Die Erstellung eines Prototypen. Dieser wurde im gleichen Verfahren wie die Interviews mit den anderen Teams getestet. Auch bei dieser Evaluation begleiteten die Referenten die Durchläufe und gaben Feedback.
Im Anschluss folgte die Zusammentragung der Beobachtungen der Gruppen, sowie das Diskutieren von Verbesserungen. Um den Prozess von Interview zu Prototyp noch einmal Revue passieren zu lassen, bot jedes Team in der Abschlusspräsentation die zielführenden Erkenntnisse aus Befragung, Persona und Szenario dar.

Die Teams Herz, Karo, Kreuz und Pik danken herzlich der German UPA für diese perfekt organisierte und lehrreiche Summer School. 

Wir danken unseren Sponsoren

eresult

Ergosign

 

Über die Autorin

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Susanne Zednik studiert im Bachelor Mensch-Computer-Systeme an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Sie interessiert sich besonders für User Research und User Experience. Des weiteren begeistert Sie sich für Frontend Entwicklung sowie Grafikdesign. Susanne war eine der Teilnehmerinnen der Summer School 2017. 

Jetzt bewerben für 2018!

Du denkst, die German UPA Summer School ist genau das richtige für dich? Dann bewirb dich jetzt für die 8. Summer School 2018. Weitere Informationen findest du unter: http://germanupa.de/events/summer-school/

Rückblick Summer School 2016

German UPA Summer School 2016 – Kompakter Workshop über die Grundlagen des User Centered Design

Vom 21. bis 23. August 2016 fand die 6. Summer School der German UPA in Bronnbach bei Wertheim statt. 16 ausgewählte Studentinnen und Studenten waren aus allen Teilen Deutschlands für die Teilnahme angereist und verbrachten zwei intensive Workshop-Tage in dem kleinen Ort in Baden-Württemberg.

Das Ziel des Workshops war es, den Teilnehmern den Prozess des User Centered Design näher zu bringen und Berufsperspektiven im Bereich Usability und User Experience aufzuzeigen.

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Das erste Treffen fand bereits am Abend des 21.08. statt, an dem sich die Kursleiter sowie die Teilnehmer gegenseitig vorstellen und kennenlernen konnten. Außerdem wurde die German UPA als Berufsverband kurz vorgestellt und deren Aufgaben und Aktivitäten erläutert. Für das erste Kennenlernen wurden vier kleinere Gruppen mit je vier Teilnehmern gebildet, die sich zunächst im kleinen Kreis befragten und ihre Interessen auf einem Flipchart skizzierten.

Im Anschluss stellte jeder Teilnehmer eine andere Person in der großen Gruppe vor. Die Einteilung der Gruppen erfolgte über das Ziehen von Spielkarten, sodass die Gruppen Herz, Karo, Kreuz und Pik entstanden, die auch für die folgenden Tage die Einteilung für die Gruppenarbeiten bildeten. Kurz nach der Vorstellrunde gab es bereits das Abendessen, bei dem sich alle in gemütlicher Atmosphäre austauschen und den Abend ausklingen lassen konnten.

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Der erste Workshop-Tag begann direkt mit der Aufgabenstellung für die bevorstehenden Tage: Unter Einhaltung des User Centered Design-Prozesses sollte das Konzept für eine App entwickelt werden, die Erstsemesterstudenten den Einstieg in das Studium erleichtert.

Zur Bearbeitung der Gesamtaufgabe wurde dabei der Entwicklungsprozess in einzelne Schritte unterteilt, die nacheinander unter Hilfestellung der Kursleiter bearbeitet wurden. Am Anfang jeder Phase gab es jeweils einen kleinen Vortrag über die Vorgehensweise und die Hintergründe, bevor die Teilnehmer die Theorie sofort in die Praxis umsetzen konnten.

Der Fokus lag dabei auf dem Praxisteil, bei dem jeweils eine Methode des User Centered Design angewandt und vertieft wurde. Hilfreich waren dabei die Feedbackrunden der Kursleiter, die die Teilnehmer bei der Umsetzung beobachteten und im Anschluss Verbesserungsmöglichkeiten mit den Teilnehmern diskutierten.

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Die erste Aufgabe am Montag Morgen bestand aus der Durchführung von Interviews zur Ermittlung der Nutzerbedürfnisse für die App. Nach einer kurzen Präsentation der Kursleiter über Vorgehensweisen und Praxistipps starteten die vier Teams mit der Erarbeitung eines Interviewleitfadens und anschließend mit der Befragung anderer Gruppenmitglieder.

Die gesammelten Erkenntnisse bildeten dann die Grundlage für das anschließende Storytelling und Clustering, bei dem die Interview-Protokolle zusammengeführt und Gemeinsamkeiten ermittelt wurden. Auf Basis der am häufigsten genannten Anforderungen für die App wählte jede der vier Gruppen eine bestimmte Spezialisierung für die weitere Ausarbeitung.

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Nach der gemeinsamen Mittagspause gab es eine kleine Führung durch das Kloster mit einer Besichtigung der Veranstaltungsräume und des Kirchenschiffs. Dabei lernten die Teilnehmer etwas über die historische Entwicklung des Klosters und die heutige Nutzung der Gebäude. Zurück im Arbeitsraum erfolgte die Erstellung einer Persona anhand der vorher gesammelten Erkenntnisse über die anzusprechende Zielgruppe.

Dies ist eine konkrete, aber fiktive Person, die den typischen Nutzer repräsentiert und bei Gestaltungsentscheidungen die Grundlage für weitere Diskussionen bildet. Zusammen mit der Persona wurde ein Szenario ausgearbeitet, welches eine beispielhafte Situation beschreibt, in der ein Nutzer mit der zu entwickelnden Anwendung interagiert. Die vier entstandenen Personas und Szenarien jeder Gruppe sowie die Schritte bei der Erarbeitung wurden anschließend allen Teilnehmern vorgestellt und diskutiert.

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Am Abend trafen alle erneut in einem Saal des Klostergebäudes zusammen, um sich mit den Organisatoren und einem Usability-Experten der Firma Ergosign über Berufsmöglichkeiten und Arbeitsgebiete im Bereich Usability und User Experience auszutauschen.

Die Veranstalter sprachen über ihre Aufgaben in ihrem aktuellen Job und erläuterten Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Arbeitgeber und Berufspositionen. Interessant waren auch die Diskussionen über gute Bewerbungen, Einstellungsgespräche und Einstiegsmöglichkeiten. Die Experten berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und den Prozessen in ihrem Arbeitsumfeld.

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Am nächsten Morgen starteten die Veranstalter mit einer Einführung in das Paper Prototyping, einer Methode, bei der ein erster Entwurf der Anwendung als interaktive Papierversion erstellt wird. Ein solcher Prototyp wurde von jeder der vier Gruppen für die eigene App entworfen und gebastelt.

Mit Hilfe des Papierprototypen wurden am Nachmittag Gruppen-übergreifende Nutzertests durchgeführt und anschließend ausgewertet. Dabei gab es jeweils einen Prototyper, der die Aktualisierungen der Nutzeroberflächen durch das Wechseln von Papier-Elementen durchführte, sowie einen Interviewer und einen Protokollanten. Die gewonnenen Erkenntnisse nutzten die Teilnehmer für die Erweiterung und Verbesserung des Prototypen, der daraufhin angepasst und vor der großen Gruppe präsentiert wurde.

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Mit einer zusammenfassenden Präsentation über alle durchgeführten Entwicklungsschritte und den daraus gewonnenen Erkenntnissen endete die Summer School und die Teilnehmer erhielten ihr Abschlusszertifikat. Um 16 Uhr wurde der Arbeitsraum aufgeräumt und die Teilnehmer für ihre Heimfahrt verabschiedet.

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*Hinweis: Die Begriffe Teilnehmer, Kursleiter, Organisatoren und Experten bezeichnen im obigen Text jeweils beide Geschlechter.

Wir danken unseren Sponsoren

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      eparo

Über den Autor
summerPaul Kunze studiert den Masterstudiengang Informatik an der Freien Universität Berlin. Er begeistert sich für die Programmierung intuitiver und nutzbarer Anwendungen. Außerdem interessiert er sich für App-Entwicklung, Fotografie und Unternehmensgründung. Paul war einer der Teilnehmer bei der Summer School 2016.