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Winter School

Jetzt bewerben für die zweite Winter School Februar 2018

2 Tage Intensivworkshops für junge UX Professionals

winter school

Aufgrund des guten Feedbacks der Teilnehmer aus 2017 werden wir auch im nächsten Jahr eine Winter School anbieten!
Schaut euch gern den Rückblick 2017 an.

25. bis 27. Februar im Kloster Bronnbach bei Wertheim

Anreise Sonntag den 25.02. bis 18:00 Uhr
Abreise Dienstag den 27.02. ab 16:00 Uhr

Dich erwarten:

  • Top Unternehmen aus der Usability- und UX-Branche.
  • Infoabend zu Berufseinstieg und Karrierestart als Usability Professional.
  • 12 junge UX Professionals.

Was du mitnimmst

  • Übe im Workshop effiziente Methoden für deinen UX und Usability Alltag.
  • Lass dich von Top Referenten inspirieren.
  • Tausche dich mit anderen Jungen Talenten aus
  • Vernetze dich in Deiner Branche.

Wer kann teilnehmen?

Du hast ein Studium oder eine Ausbildung im Bereich UX / UI oder HCI abgeschlossen, planst deinen Berufseinstieg und/oder befindest dich in den ersten drei Jahren deiner Berufstätigkeit? Du bist engagiert, und Neugierig, dich in die Branche und Ihre Praxisthemen einzufinden? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung!

Dein Beitrag:

Die Kosten für Seminar, Unterkunft, Verpflegung und Unterlagen werden von der German UPA gefördert und kostet für Teilnehmer nur 325,- Euro. Zudem gibt es einen Gutschein für eine Gratis Jahresmitgliedschaft.

Teilnehmer mit einer German UPA Mitgliedschaft erhalten einen Vorzugspreis von nur 245,- Euro.

Workshops und Coachs

  • Workshop "UCD in a nutshell Transfusing modern UX in an existing system"

CHRISTIAN GRIEGER - Ergosign

Grieger

Christian Grieger ist UX Designer mit einer Leidenschaft für die Gestaltung von intuitiven und benutzerzentrierten Produkten im Umfeld hochkomplexer Systeme. Als UX Manager bei Ergosign leitet er ein Team von UX Designern und berät Kunden bei der Durchführung von benutzerzentrierten Designprojekten, insbesondere in den Bereichen Enterprise und Digital Engineering. Darüberhinaus engagiert sich Christian bei Ergosign aktiv in der Ausbildung und Talentsuche. Christian Grieger hat an der Fachhochschule Kaiserslautern Digitale Medien mit dem Schwerpunkt  Mensch-Maschine-Kommunikation studiert und arbeitet seit 2005 bei Ergosign

Über den WS

Christian Grieger, UX Manager bei der Ergosign GmbH, zeigt in diesem Workshop, wie einem in die Jahre gekommenem Bestandssystem neues Leben eingehaucht werden kann. Die Teilnehmer erhalten im Rahmen der Veranstaltung einen Einblick in die Aufgaben und Herausforderungen, die einen UX Designer hierzu erwarten. Dabei werden an einem praktischen Beispiel Best Practice-Methoden erläutert und gemeinsam eingesetzt. Das Ziel ist es, ein optimiertes User Interface zu gestalten.

  • Workshop "Service Design Thinking" 

​KILIAN JÄGER - 1&1

Kilian JägerKilian Jäger, Jahrgang 1983, studierte Kommunikationspsychologie an der Hochschule Zittau/Görlitz (FH) und legte mit dem Schwerpunkt Mensch-Computer-Interaktion die Grundsteine für seine Laufbahn. Nach ersten Forschungsarbeiten im Studium verfolgte er seinen Wissensdrang weiter und arbeitete seit 2009 in der User Experience Research Group an der Hochschule der Medien Stuttgart. Unter Leitung von Prof. Dr. Michael Burmester führte er Usability Studien durch, evaluierte Testmethoden im User Experience Bereich und war Researcher im europäischen Forschungsprojekt ICIC - das Reiseverläufe im interkonnektiven Kontext (also vom Zug zum Flug, usw.) von internationalen Passagieren untersuchte und digitale Anwendungen zur Verbesserung des Reiseerlebnisses entwickelte.

Seit 2012 ist Kilian Jäger als Usability Engineer für United Internet bei der Marke 1&1 tätig und verantwortet in Karlsruhe ein Design Space Lab im DSL- und Mobilfunk-Bereich. Neben klassischen Usability Evaluationen hat sich Service Design Thinking für ihn als strategisch wertvoller Handlungsraum aufgetan, den er euch in einem Workshop näherbringen möchte.

Über den WS

Im "Service Design Thinking" Workshop soll es daher um das "big picture" gehen, mit Customer Journey Maps die Touchpoints und Momente der Wahrheit zu identifizieren, um in den Details das Design zu verbessern und exzellente Kundenerlebnisse zu schaffen. Natürlich gehört im Design Thinking auch der Sprint zum agilen und iterativen Setup, daher wollen wir versuchen mit ein wenig Analyse, Ideation und Testing durch alle Phasen zu spurten. Dabei werden wir Brainstorming-Sessions erleben, Storyboards scribbeln und Prototypen testen. Ach, ja, erstellen werden wir die vorher wohl auch noch und da Visualisierung ein großes Thema ist, werden wir auch dies versuchen mit Grundelementen und Techniken anzureißen. Das Thema ist noch streng vertraulich, frisch aus dem Lab und nicht fiktiv - nur ungefähr umrissen als Challenge formuliert: „Wie kriegt Benjamin das WLAN-Kabel in die Telefondose gesteckt?“

  • Workshop „Axure“

​FREDERIK BADER- Verivox GmbH

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Frederik Bader ist Usability Engineer mit dem Schwerpunkt User Research bei Verivox in Heidelberg. Daneben ist er Lehrbeauftragter der DHBW Mosbach im Bereich Usability und User Experience und Teil der Forschungruppe "Research Group for Agile Software Development and User Experience". Nach seinem Studium im Studiengang Medien - Onlinemedien arbeitete Frederik Bader als Konzepter und Projektmanager in einer Agentur, als Inhouse Usability Consultant bei einem Finanzdienstleister und beschäftigt sich nun bei Verivox mit seinen Kollegen vor allem mit User Research, der Evaluation und unterstützt die Konzeption mit Sicht auf den Nutzer.

Über den WS

Workshop "Axure Hands-On“: Ein Einblick in die Praxis der Prototypen" Über den Beitrag: Im hands-on Workshop zu Axure geht es um einen Einblick in die Entwicklung von HiFi-Prototypen. Die Teilnehmer erstellen in kurzer Zeit und nach einer Einführung und mit Anleitung selbst einen funktionierenden Prototyp. Nebenbei werden auch der Einsatz und die Bedeutung von Prototypen in der Praxis diskutiert.

  • Workshop "automatisiertes Tracking von Benutzerinteraktionen auf Websites"

MARIA HÄNDLER -Seto GmbH

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Maria Händler ist Diplom-Kommunikationspsychologin (FH). Nachdem sie für eine Internetagentur zunächst hauptsächlich im Bereich Konzeption und Informationsarchitektur tätig war, wechselte sie 2010 zur m-pathy GmbH und verlagerte so den Schwerpunkt ihrer Arbeit hin zu UX Research und Consulting. 

Seitdem hat sie zahlreiche Kunden bei der Optimierung kritischer Prozesse begleitet und beraten, hauptsächlich auf Grundlage der Analyse von per Live User Tracking generierten Daten. Daneben ist sie verantworlich für die Weiterentwicklung des inhouse Analysetools. Seit 2015 ist Maria Händler Leiterin des Bereichs UX Consulting bei m-pathy.“

Über den WS

Infos folgen

Bewirb dich jetzt und sei dabei

Bewerben kannst du dich einfach mit einem Motivationsschreiben und Deinem Lebenslauf, die beide nicht länger sind als eine A4-Seite. Schicke deine Bewerbungsunterlagen bis zum 26. Januar 2018 an wisklnta1BAmerQS4EYscl3hoPxolwqGBw@gE0I76erZP6maDnur0RxDpaDCt.d2l2egeu.

Bis zum 09.Februar 2018 werden wir dich über deine mögliche Teilnahme informieren.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Rückblick auf die erste Winter School Februar 2017

Vom 05. Februar bis 07. Februar fand die erste German UPA Winter School des Arbeitskreises "Nachwuchsförderung" statt.

Sonntag: Ankommen, Einleben und Netzwerken

Das idyllische Kloster Bronnbach war auch für die Winter School wieder unser Ziel, nachdem wir dieses schon sieben Mal für die Summer School genutzt haben. Ein schöner Ort, der sich gut zum Arbeiten eignet.
Zwölf Teilnehmer (von mehr als doppelt soviel Bewerbern sowie drei German UPA-OrganisatorInnen starteten am Sonntag mit dem Abendessen und anschließender Weinprobe: einer Reise durch das Taubertal mit dessen Weinen und vielen Informationen und Anekdoten zum Thema Wein. Dabei stand das Kennenlernen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Vordergrund (mit Platzwechsel, so dass man immer neue Gesprächspartner hatte).

winter school

Montagvormittag: Susi Augustin, UCD+ Magdeburg

Der erste Beitrag am Montag befasste sich mit User Research im User Centred Design.
Nach einer Einführung in die Tätigkeitsbereiche von UCD+ wurde interaktiv mit den Teilnehmern User Researchmethoden gesammelt. Diese lassen sich grob als Quantitative und Qualitative Methoden unterscheiden.

Wie beginnt man im Projekt? Wichtig ist zunächst Ziele zu ermitteln, wie z.B. Verkaufszahlen zu erhöhen, mehr Käufer zu erreichen oder Abbrüche beim Onlineshopping zu verringern um diese dann anschließend zu priorisieren. Diese Ziele sind in einem nächsten Schritt als Untersuchungsfragen zu formulieren. Zum Beispiel warum werden aus einigen Besuchern keine Käufer? Woran lässt sich festmachen, dass Kunden wiederkommen?

Dazu haben die Teilnehmer auf Basis eines Beispiels anhand einer elektronischen Körperwaage selbst entsprechende Untersuchungsfragen und passende Methoden in Teams ermittelt und die Ergebnisse im Anschluss vorgestellt.

Anschließend wurden drei unterschiedliche Researchprojekte von UCD+ als Beispiele für Nutzung verschiedener Methoden vorgestellt (u.a. Expert Review, Guerilla Testing).
Fazit: auch wenn wenig Budget oder Zeit zur Verfügung steht sollte man immer mindestens qualitatives Research durchführen.

Die Teilnehmererfahrungen mit Interviews wurden diskutiert; es zeigte sich, dass es schwierig sein kann mit Nutzern gute Interviews zu führen. Interviewpartner schweifen gerne mal ab, oder sind “Produkthasser”. Interviewleiter müssen offene Fragen stellen und stets geduldig sein. Helfen können bei Interviews die Methoden:

  •  5 W - immer wieder Warum fragen
  •  What - How - Why - Handlungen hinterfragen
  •  Interview kombinieren mit Beobachtung
  •  “um die Ecke denken” (Bsp.: wie finden man Probanden, die einen neuen Duschkopf testen? -> Nudisten haben kein Problem sich beim Duschen beobachten zu lassen)

In einer abschließenden Übung haben die Gruppenteilnehmer jeweils selbst Probanden interviewt. Dabei ging es in dem Beispiel um die Verbesserung einer elektronischen Personenwaage. Die Interviews wurden zunächst vorbereitet in der Gruppe. Die Probanden waren drei Freiwillige aus den Gruppen, die vorher unabhängig instruiert wurden. Daraufhin wurde diskutiert, wie mit den Ergebnissen umzugehen ist und wie man diese präsentiert z.B. mit Personas und Rollenspielen.

Für die Konzeptentwicklung auf Basis der Recherche wurde die “1 aus 3” Methode erprobt.
Zunächst entwickelt jeder Teilnehmer allein erste Ideen für das neue/zu verbessernde Produkt. Danach werden diese zu zweit diskutiert, verbessert und überarbeitet sowie aussortiert. Zuletzt wurden in einer Vierergruppe die besten Ideen ausgewählt. Alle Gruppen präsentierten letztlich ihre drei besten Ideen. Es zeigte sich, dass auch in relativ kurzer Zeit viel gute Ideen entwickelt werden können.

Abgeschlossen wurde der sehr inspirierende Workshop mit Literaturhinweisen und die Teilnehmenden erhielten einen UCD+ User Research Leitfaden.

winter school

Montagnachmittag: Richard Bretschneider, eResult Köln

Nun ging es um Design Workshops - gerne spricht man auch von Ideation Workshops, Design Thinking, Design Studio, Google Design Sprint etc. Richard behandelte vorrangig Design Studio. Zunächst machte er klar, dass es ist wünschenswert ist offen zu sein für jede Art von Ideen, die im Laufe des Prozesses auftauchen.
Die erste Gruppenarbeit diente dazu, anhand einer zu entwickelnden App die Design Studio Techniken Sketchen - Kritisieren - Wiederholen zu erfahren und auszuprobieren. Wichtig ist, dass Gruppen interdisziplinär zusammengesetzt sind und auch Entscheider dabei sind.
Die Teilnehmer entwickelten in mehreren Iterationen und in zwei Gruppen jeweils eine “Food and Dating App”, ein Thema was zuvor von den Teilnehmern per Abstimmung ausgewählt  wurde. Screens mit potenziellen Funktionen wurden gescribbelt, vorgestellt und diskutiert. In den nächsten Interaktionen wurden die ausgewählten Funktionen weiterentwickelt und wiederum vorgestellt und diskutiert.

winter school

Montagabend

Nach der Klostersführung stand geselliges Beisammensein auf dem Programm mit Fragen und Diskussion mit Richard Bretschneider zu den Themen Bewerbung, Lebenslauf, Bewerbungsgespräch, Studium, Vernetzung, Stellensuche etc.. Alle diskutierten engagiert bis in die Nacht.

Dienstagmorgen: Christian Grieger, Ergosign

Lean UX war das Thema. Nach einer kurzen Einführung startete bereits die erste Übung mit der 6 - 3 - 5 - Methode. Die Aufgabenstellung war, Ideen für eine App zu entwickeln, die dabei hilft, ein Fahrrad auszuleihen, dass dann nach Nutzung an einem beliebigen Platz wieder abgestellt werden kann. Drei Ideen werden aufgeschrieben und zweimal weitergegeben und jeweils mit neuen Ideen erweitert. In der letzten Runde sollen jeweils Ideen entwickelt werden, die eher “Outside the Box” sind. Helfen kann dabei, wenn man z.B. darüber nachdenkt, wie es nicht sein sollte, oder wie wäre es in der Zukunft anwendbar oder öfters die Perspektive wechselt.
In der nächsten Runde wurde Storymapping mit Post-its angewandt, dass den gesamten Fahrradausleihprozess abbilden sollte. Auch diesmal wurden Projektideen präsentiert, die trotz der kurzen Zeit sehr interessant waren.

winter school

Dienstagnachmittag: Reinier Kortekaas

Reinier stellte im letzten Workshop die Medizintechnik (SIEMENS Healthineers) in Forchheim (nördlich von Nürnberg) vor. Auch in der Medizin ist mehr und mehr die Effizienz der Prozesse wichtig. Ein Patient wird behandelt gemäß der Phasen Vorsorge, Diagenose, Therapie, Pflege. In Forchheim werden Geräte für die Untersuchung von Gefäßerkrankungen hergestellt. Dafür sind bildgebende Verfahren von großer Wichtigkeit, z.B. Röntgenbilder während einer OP. Derartige Arbeitsumgebungen sind sehr anspruchsvoll und komplex.
Wichtig sind Normen, vor allem die Norm für Medizinprodukte DIN 62366 für die Risikominimierung.
Die erste Übung war Personas zu entwickeln für Rollen für die SW-Entwicklung in der Medizintechnik: SW-Entwickler, Risk Analysis und Product Manager. Die nächste Aufgabe war ein Grobkonzept für ein touchbasiertes Device zu entwickeln, welches Röntgenfilme vorwärts und rückwärts abspielen kann. Wiederum zeigte sich in den Präsentationen, dass auch in kurzer Zeit praxisfähige Projektideen entwickelt werden können.

winter school

Aufgrund des guten Feedbacks der Teilnehmer werden wir auch wieder im nächsten Jahr eine Winter School anbieten, das Format eignet sich bestens für einen guten Einblick in die Praxis verschiedener Unternehmen. Sehr motivierend ist es verschiedene Methoden und Teamarbeit auszuprobieren und neue Anregungen und Kontakte zu bekommen.

Programm zum Downloaden:

Programm Winter School 2017