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4. World Usability Day am 13. November 2008

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:: 4. World Usability Day am 13. November 2008 :: Weltweiter Aktionstag für nutzerfreundliche Produkte.

4. World Usability Day am 13. November 2008

Logo des World Usability Day

STUTTGART, 8. OKTOBER 2008 – Nach dem großen Erfolg in den Vorjahren steht der Aktionstag wieder ganz im Zeichen der Nutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit technischer Produkte: Der 13. November 2008 wurde weltweit zum vierten "World Usability Day“ ausgerufen. Auch in Deutschland finden zahlreiche Informations- und Aufklärungsveranstaltun­gen statt. Unter dem Motto "Making Life Easy“ sind Veranstaltungen in 15 deutschen Städten geplant: Vom Fotowettbewerb in Chemnitz bis zum Gastvortrag eines indischen Usability-Experten in Hamburg.

Wenn sich Verbraucher im Umgang mit technischen Gerätschaften oder beim Besuch eines Online-Shops immer häufiger mit Problemen der Bedienbarkeit konfrontiert sehen, so ist die Ursache nicht selten auf Herstellerseite zu suchen. Die Entwicklung von Geräten, Software oder Websites fokussiert häufig die technische Machbarkeit – die Perspektive der Nutzer gerät dabei oftmals außer Acht.

Um auf die Problematik mangelnder Benutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit (Usability) aufmerksam zu machen, findet in diesem Jahr wieder ein weltweiter Aktionstag, der vierte World Usability Day, statt. Am Donnerstag, dem 13. November 2008, werden Usability-Experten in mehr als 30 Ländern rund um den Globus aufzeigen, wie sie Unternehmen darin unter­stützen, bei der Ent-wicklung von Produkten die Anforderungen der potenziellen Kunden angemessen mit einzubeziehen.

Von der wachsenden Sensibilisierung in Sachen Usability profitieren dann nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Produzenten selbst: "In der Wirtschaft weiß man inzwischen sehr genau, dass die Marktfähig­keit und damit der kommerzielle Erfolg entscheidend von der Benutzer­freundlichkeit abhängen“, betont Karen Lindemann, Pressesprecherin der German Usability Professionals Association (German UPA), des deutschen Berufsverbandes der Usability-Experten. Die German UPA ist verantwortlich für die Durchführung des World Usability Days in Deutschland. Auf internationaler Ebene liegt die Federführung des Aktionstags beim Dachverband UPA, der sich mit wissenschaftlichem Ansatz weltweit der Entwicklung und Gestaltung anwendergerechter Produkte widmet.

In Deutschland, wo sich beim letztjährigen "World Usability Day" mehrere tausend Experten und Inte­ressierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an einer Vielzahl von Veranstaltungen beteilig­ten, wird es dieses Jahr in mindestens 15 Städten Vorträge, Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden und Vorführungen zum Thema Anwenderfreundlichkeit geben – an allen Orten ist die Teilnahme kos­tenlos! Nach derzeitigem Stand werden am 13. November in Aachen, Berlin, Bonn, Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Kassel, Kiel, Magdeburg, München, Stuttgart, Weimar und Wiesbaden Aktionen stattfinden. Auch im deutschsprachigen Ausland, so in Zürich (Schweiz) und in Graz (Österreich), sind dem "World Usability Day 2008“ Veran­staltungen gewidmet.

www.worldusabilityday.de

So vielfältig das Thema Usability ist, so unterschiedlich sind in den 15 teilnehmenden deutschen Städ­ten die Herangehensweisen. Während etwa in Chemnitz Schüler und Studenten aufgefordert wurden, im Rahmen eines Fotowettbewerbs Beispiele guter und schlechter Gebrauchstauglichkeit mit der Kamera einzufangen, stehen in Düsseldorf unter anderem Aspekte der Barrierefreiheit im Mittelpunkt der Veranstaltung. Der Berliner Aktionstag hat die Wechselwirkungen zwischen Usability und "Web 2.0"-Anwendungen ins Zentrum gestellt, derweil in Stuttgart neben vielen anderen Inhalten spannende Anekdoten aus der Praxis des Usability-Testens präsentiert werden und über die besonderen Heraus­forderungen bei der bedienfreundlichen Gestaltung von Produkten für Kinder berichtet wird. Der Ham­burger Usability-Tag schließlich kann mit einem prominenten Gast aufwarten: Eigens aus Bombay angereist, wird der indische Usability-Experte Abhijit Thosar über die speziellen Anforderungen an die multimediale User-Experience in der Finanzdienstleistungsbranche referieren.

Die Usability Professionals’ Association (UPA) mit Sitz in den USA ist die weltweit agierende Vereinigung der Exper­ten für Benutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit (Usability). Sie wurde 1991 gegründet und hat derzeit rund 2.000 Mitglieder. Usability ist ein relativ junges Berufsbild, aber auch eine wissenschaftliche Forschungsrichtung. Usabi­lity-Fachleute arbeiten eng mit Produktentwicklern zusammen und bringen dabei Erkenntnisse aus der Wahrnehmungs- und Sozialpsychologie sowie aus der Ergonomie ein.

Die in Stuttgart ansässige deutsche Sektion der UPA (German UPA), 2002 als nationale Organisation für Deutschland ins Leben gerufen, verfolgt als eingetragener Verein und aner­kannter Berufsverband grundlegende Zielsetzungen: Förderung des Themas Usability in der Öffentlichkeit, speziell in Wirtschaft und Medien; Wahrung der Interessen der Usability-Spezialisten bei Arbeitgebern, Kunden und in der Öffent­lichkeit; Aufbau eines Netzwerks zwecks Erfahrungsaustauschs und gegenseitiger Unterstützung. Unter dem Titel "Usabi­lity Professionals“ veranstaltet die German UPA jährliche Fachkonferenzen, außerdem führt sie in Deutschland alljährlich den weltweiten "World Usability Day“ durch.

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