Vortrag | 2. Juni 2026
UX Webinar "KI als UX-Booster" mit Fabian Ziegler

In diesem UX-Webinar zeigt Fabian Ziegler, wie künstliche Intelligenz, Automatisierung und neue Technologien die Arbeit von UX-Professionals verändern. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Frage, welche Tools künftig eingesetzt werden, sondern vor allem, wie sich Haltung, Prozesse, Rollen und Verantwortung im UX-Design weiterentwickeln.



Und darum geht es

KI verändert nicht nur einzelne Werkzeuge, sondern die gesamte Art, wie digitale Produkte entstehen. Fabian Ziegler beschreibt diese Entwicklung als Teil einer größeren Dynamik: Technologie verdoppelt sich immer schneller, Innovation beschleunigt Geschäftsmodelle und Unternehmen müssen sich in einer zunehmend chaotischen, schwer planbaren Welt neu orientieren.

Das erwartet dich

  • Einordnung, warum KI nicht nur UX-Tools verändert, sondern die gesamte digitale Produktentwicklung
  • Beispiele dafür, wie Technologie Innovation, Geschäftsmodelle und Märkte beschleunigt
  • Einführung in das Konzept einer Welt, die zunehmend von Chaos, Unsicherheit und Nichtlinearität geprägt ist
  • Reflexion darüber, warum bestehende Produkte nicht einfach mit KI-Funktionen ergänzt werden sollten
  • Impulse zum Denken in Core Experiences statt in einzelnen Features
  • Einblick in neue Anforderungen an Führung und Orientierung in einer BANI-Welt
  • Beispiele für meaningful different Experiences und digitale Differenzierung
  • Einordnung, warum AI for UX weit über Tool-Nutzung hinausgeht
  • Konkrete Hinweise, wie Automatisierung, KI-Tools, Designsysteme und technische Workflows UX-Arbeit verändern
  • Perspektiven auf neue Rollen wie UX Engineers und stärker technologieorientierte UX-Profile
  • Impulse dazu, wie UX-Professionals durch Kommunikation, Prozessgestaltung und Business-Fokus relevant bleiben

Wichtige Take-Aways für UX-Professionals

  • AI einfach in bestehende Produkte einzubauen reicht nicht aus
    Wer KI nur als zusätzliches Feature ergänzt, riskiert „pferdelose Kutschen“: Produkte, die technisch modern wirken, aber keine bessere Experience schaffen.
  • Core Experiences müssen geschützt und weiterentwickelt werden
    Entscheidend ist nicht jedes einzelne Feature, sondern das zentrale Erlebnis, das ein Produkt besonders macht.
  • Digital Experience wird zur wichtigsten Differenzierung
    Wenn Produkte, Interfaces und Funktionen immer ähnlicher werden, entscheidet das Erlebnis darüber, welche Angebote relevant bleiben.
  • UX braucht mehr technisches Verständnis
    Automatisierung, APIs, Designsysteme, Figma-Workflows, Frontend-Komponenten und KI-basierte Prozesse werden stärker Teil der UX-Arbeit.
  • Der Prozess wird wichtiger als das einzelne UI-Ergebnis
    Unternehmen werden UX-Expertise zunehmend daran messen, ob gute, robuste und anpassungsfähige Gestaltungsprozesse entstehen.
  • UX muss businessrelevanter kommunizieren
    Wer mit Entscheider sprechen will, sollte UX stärker mit Business Goals, KPIs und strategischer Wirkung verbinden.
  • Kommunikation und Orientierung bleiben zentrale menschliche Stärken
    Gerade weil vieles automatisiert wird, gewinnen gemeinsame Verständigung, Moderation und Sinnstiftung an Bedeutung.
  • Die Zukunft von UX ist eine Frage der Haltung
    KI kann verunsichern – oder als Chance verstanden werden, aktiv bessere Produkte, Prozesse und Erlebnisse zu gestalten.