Vortrag | 22. April 2025
UX-KI Spring Weeks "Zukunft von UX und AI Apps" Diskussion mit dem Arbeitskreis KI der German UPA

In der dritten und letzten Session der UX KI Spring Weeks der German UPA diskutieren Teilnehmende und Expert:innen gemeinsam über die Zukunft von UX im Kontext Künstlicher Intelligenz. Neben einem Rückblick auf die bisherigen Sessions geben Jan Preßler und Julian Scheele Einblicke in AI-gestütztes Prototyping und Menschzentrierung im KI-Design. Gast Viktor stellt sein Startup Hivemind vor – eine Lernplattform, bei der alle Inhalte von AI-Agenten generiert werden – und spricht über die Herausforderungen beim Design von KI-basierten Interface.

Ziel des Abends war ein offener Austausch über Chancen, Risiken und Probleme, die UX Professionals im Umgang mit KI sehen. Die gesammelten Erkenntnisse fließen in zukünftige Formate und Angebote des Arbeitskreises KI der German UPA ein.

Bitte um dieses Video zu sehen.


Themen

Die wichtigsten Takeaways auf einen Blick

  • AI als Designmaterial: KI eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten, erfordert aber auch ein Umdenken im Designprozess.
  • Prototyping mit KI-Tools: Erste Ergebnisse lassen sich schnell realisieren – aber Tool-Hopping und Prompt-Qualität bleiben Herausforderungen.
  • KI-generierte Lerninhalte (Hivemind): UX für AI-Systeme heißt zunehmend, Systeme zu orchestrieren statt Interfaces zu gestalten – inkl. Conversational Design, Memory und Feintuning auf User-Bedürfnisse.
  • Synthetic Users: KI-gestützte Simulationen von Nutzerverhalten ermöglichen schnelle, skalierbare Tests – besonders für frühe Validierung oder B2B-Research.
  • Chancen durch KI im Research: KI ist wertvoller Sparringspartner bei Leitfaden-Erstellung, Interview-Auswertung oder Exploration von Personas.
  • Risiken & Herausforderungen:
    • Verlust menschlicher Intuition & kritischer Reflexion durch zu starke Automatisierung.
    • Mögliche Abhängigkeit von Tools ohne tiefes Methodenverständnis.
    • Bias in Trainingsdaten bleibt ein zentrales Problem.
  • Zukunftsrolle von UX: Weniger Interface-Gestaltung, mehr Strategie, Orchestrierung und Aufbau von Systemen, die sich auf User adaptieren.
  • Tool-Wünsche & Community-Bedarf: Interesse an Hackathons, Workshops zu Prompting, Design-Systemen, AI-gestütztem Research und generativen Design Sprints.