Vortrag | 4. April 2026
UX Webinar "Den ROI von UX sichtbar machen" mit Andreas Hinderks

In diesem Webinar zeigt Andreas Hinderks, wie sich User Experience mit Business-Kennzahlen verknüpfen lässt, um den Wert von UX in Unternehmen sichtbarer zu machen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie UX-Professionals die Sprache des Managements besser sprechen können, wenn es um Budgets, Prioritäten und die Wirkung von UX-Maßnahmen geht.



Und darum geht es

UX wird in Unternehmen häufig als wichtig anerkannt – spätestens wenn jedoch Ressourcen, Budgets oder Prioritäten diskutiert werden, tauchen meist dieselben Fragen auf: Was kostet das? Und was bringt es uns? Genau hier setzt dieses Webinar an.

Das erwartet dich

  • Ein praxisnaher Einblick in die Frage, wie UX-Wirkung gegenüber Management und Stakeholdern sichtbarer gemacht werden kann
  • Überblick über relevante Business-KPIs
  • Einordnung des Net Promoter Score als anschlussfähige Management-Kennzahl – trotz seiner Grenzen aus UX-Sicht
  • Einführung in den Gedanken, UX-Faktoren und Business-Kennzahlen statistisch zu verknüpfen
  • Beispiele dafür, wie sich erkennen lässt, welche UX-Dimensionen bestimmte Business-KPIs antreiben
  • Praktische Hinweise, wie sich ein Messsystem entlang der Customer Journey aufbauen lässt
  • Einblick in ein Tool zur Auswertung von Datensätzen und zur Visualisierung von Zusammenhängen zwischen UX- und Business-Daten
  • Erfahrungswerte dazu, wie umfangreich Befragungen sein dürfen und welche Datenbasis für solche Analysen hilfreich ist
  • Impulse, wie UX-Professionals mit datenbasierten Argumenten ihre Rolle in Produkt- und Unternehmensentscheidungen stärken können

Wichtige Take-Aways für UX-Professionals

  • UX braucht anschlussfähige Kennzahlen
    Gute UX allein reicht als Argument oft nicht aus. In vielen Organisationen werden Entscheidungen über Zahlen getroffen.
  • Business-KPIs können eine Brücke zwischen UX und Management schlagen
    Kennzahlen wie NPS, CES oder CSAT helfen dabei, UX-Wirkung in eine Sprache zu übersetzen, die in Unternehmen verstanden wird.
  • Entscheidend ist nicht nur, dass gemessen wird – sondern was und wo gemessen wird
    UX-Teams sollten gezielt definieren, an welchen Punkten der Customer Journey welche Daten erhoben werden.
  • Der Wert von UX lässt sich über Zusammenhänge sichtbar machen
    Wenn sich zeigen lässt, welche UX-Faktoren bestimmte Business-Kennzahlen beeinflussen, entstehen konkrete Argumente für Investitionen und Prioritäten.
  • Ein gutes Messsystem entsteht nicht zufällig
    Es braucht eine bewusste Auswahl von UX-Faktoren, Business-KPIs und Messzeitpunkten sowie die Möglichkeit, Daten auf Teilnehmer:innen-Ebene zusammenzuführen.
  • Statistik ersetzt nicht die Produktarbeit – sie macht Prioritäten sichtbarer
    Die Auswertung zeigt nicht automatisch die Lösung, hilft aber dabei, Hebel und Wirkzusammenhänge klarer zu erkennen.
  • Wer ROI von UX sichtbar machen will, sollte klein anfangen – aber systematisch
    Schon wenige sinnvoll gesetzte Messpunkte können dabei helfen, ein belastbares Bild über Wirkung und Entwicklung von UX im Produkt aufzubauen.