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Und darum geht es
In diesem Webinar zeigt Beatrice Seibert, wie UX-Teams den EU AI Act und die DSGVO praktisch greifbar machen – und welche Auswirkungen das auf UI-Design, Produktentwicklung und Zusammenarbeit mit Legal/Datenschutz hat. Mit einem Entscheidungsbaum wird ein KI-Feature Schritt für Schritt eingeordnet und daraus werden konkrete Anforderungen für die Benutzeroberfläche abgeleitet – von Transparenzhinweisen bis zu Human Oversight bei Hochrisiko-Systemen.
Das erwartet dich
- Ein praxisnaher Entscheidungsbaum, um KI-Features systematisch zu prüfen: DSGVO-Anwendbarkeit, sensible Daten, EU AI Act-Anwendbarkeit und Risikoklasse.
- Einordnung zentraler Begriffe aus der Praxis – was gehört wohin und warum?
- Risikoklassen verständlich erklärt, inkl. typischer Beispiele aus Produktkontexten.
- UI-relevante Anforderungen aus dem EU AI Act: Transparenz, Erklärbarkeit, Kennzeichnungspflichten, menschliche Aufsicht.
- Konkrete UI/UX-Ansätze: Opt-in statt Opt-out, Hinweise zur Datenverarbeitung, visuelle Hierarchie für sensible Daten, Abgrenzung von KI- vs. Nutzeraktionen.
- Best Practices für die Zusammenarbeit: Prototypen, User Flows und Datenarten als Grundlage für Gespräche mit Legal & Datenschutz.
- Q&A mit Praxisfragen: KI-generierte Inhalte im Shop, Emotionserkennung, Durchsetzung von Rechten, „Minimal-/No-UI“-Trends.
Wichtige Take-Aways für UX-Professionals
- Erst einordnen, dann gestalten: DSGVO prüfen, EU AI Act prüfen, erst danach UI/Flows finalisieren.
- Personenbezogene Daten in KI sind oft „unsichtbar“: Prompts, Chatverläufe, Uploads und Nutzungsverhalten können darunterfallen.
- Sensible Daten brauchen mehr UX-„Gewicht“: explizite Einwilligung, klarere Warnhinweise, stärkere visuelle Hierarchie und transparente Widerrufsmöglichkeiten.
- EU AI Act ist risikobasiert: Die Risikoklasse bestimmt, wie streng Transparenz, Erklärbarkeit und Human Oversight umgesetzt werden müssen.
- Erklärbarkeit: Nutzer brauchen nachvollziehbare Gründe/Faktoren – z. B. über statische Hinweise, interaktive Details oder Vergleichsansichten.
- Human Oversight ist oft Prozess-Design: Nicht nur UI, sondern auch der Ablauf dahinter muss menschliches Prüfen/Korrigieren ermöglichen.
- UX beschleunigt Legal-Abstimmungen: Prototypen + User Flows + Datenübersicht machen Anforderungen diskutierbar und reduzieren Missverständnisse.
- Tools helfen bei der Einordnung: Ein Compliance-Checker kann beim strukturierten Durchgehen der EU-AI-Act-Fragen unterstützen.
Lass uns wissen, was wir besser machen können – wir würden uns über dein Feedback freuen!