Research Biases
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Anchoring bias / Anker-Effekt
Ist eine kognitive Verzerrung, bei der Menschen sich stark auf die erste Information (den "Anker") verlassen, die ihnen präsentiert wird. Im User Research beeinflusst dieser Effekt die Urteile und Entscheidungen der Teilnehmenden und Forschenden, da frühere Informationen spätere Einschätzungen beeinflussen können, selbst wenn diese Informationen irrelevant sind.
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Bestätigungsfehler / Confirmation Bias
Die Tendenz, Informationen so zu suchen, auszuwählen und zu interpretieren, dass sie die eigenen vorgefassten Meinungen und Überzeugungen bestätigen.
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Clustering illusion / Clustering-Illusion
Tritt auf, wenn Muster in Daten wahrgenommen werden, nur weil diese in Gruppen oder in kurzer Zeitspanne auftreten. Dadurch werden zufällige Informationen als Muster interpretiert, obwohl keine wirklichen Muster vorhanden sind.
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Culture bias / Kulturelle Verzerrung
Die Neigung, die Welt aus der eigenen kulturellen Perspektive zu betrachten, was die Wahrnehmung und Interpretation von Informationen beeinflussen kann.
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Empathy gap / Empathie-Lücke
Neigung, zu ignorieren, wie der emotionale Zustand Verhalten und Entscheidungen beeinflussen kann. Bei dieser sehr häufigen Voreingenommenheit wird überschätzt, wie unparteiisch oder emotional „neutral“ wir sein können.
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False-consensus bias / Falscher Konsens
Führt dazu, dass Menschen davon ausgehen, dass ihre persönlichen Qualitäten, Merkmale, Überzeugungen und Handlungen in der Gesamtbevölkerung relativ weit verbreitet sind.
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Funding bias / Sponsor-Verzerrung
Die Beeinflussung der Ergebnisse oder Interpretation einer Studie durch den Einfluss oder die Interessen des Sponsors, der die Studie finanziert hat.
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Halo-effect / Halo-Effekt
Vom „Halo-Effekt“ spricht man, wenn eine Eigenschaft einer Person oder Sache dazu verwendet wird, ein Gesamturteil über diese Person oder Sache zu fällen. Er unterstützt schnelle Entscheidungen, auch wenn sie voreingenommen sind.
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Hindsight bias / Rückschaufehler
Die Neigung, vergangene Ereignisse als vorhersehbarer oder erwartbarer zu betrachten, nachdem sie eingetreten sind.
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Peak–end rule / Peak-End-Regel
Menschen beurteilen ein Erlebnis hauptsächlich nach ihrem Gefühl am intensivsten Punkt und am Ende, nicht nach allen Momenten zusammen oder dem Durchschnitt. Dieser Effekt tritt unabhängig davon auf, ob das Erlebnis angenehm oder unangenehm ist. Informationen zum Höhepunkt bleiben im Gedächtnis, andere werden weniger beachtet.
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Primacy–Recency bias / Primär- und Rezenzeffekt
Die Tendenz, sich besser an die ersten und letzten Elemente einer Informationsreihe zu erinnern.